Europa braucht mehr Breitband
 

Europa braucht mehr Breitband

Europa muss seine Internet-Kapazitäten aufrüsten, um im Vergleich zu USA oder Asien wettbewerbsfähig zu bleiben, meint die Unternehmensberatung Arthur D. Little.

"Massiv" müsste Europa seine Internet-Kapazitäten aufrüsten, um im Vergleich zu den USA und Asien wettbewerbsfähig zu bleiben. Zu diesem Schluß kommt die Unternehmensberatung Arthur D. Little in der Untersuchung des Marktes für Breitband-Internet-Zugänge sowie der Aussichten der weltweiten Netzbetreiber.



Der Breitband-Zugang zum Web ist das Rückgrat der wissensbasierten Gesellschaft. Ein Zurückbleiben verringert die Standortattraktivität, kostet Wachstum und damit Arbeitsplätz, heißt es in der jetzt dazu veröffentlichten Studie weiter. Der Status Quo: Derzeit ist Europa der Kontinent mit dem langsamsten Zugang zum Internet. In den USA haben die Internet-User im Schnitt einen vier bis acht Mal, in Asien sogar einen vier bis sechzehn Mal leistungsfähigeren Web-Access als Europäer. Daraus könnte resultieren, dass Europa in der Entwicklung neuer, zukunftsträchtiger Geschäftszweige gegenüber anderen Kontinenten zurückbleibt. E-Business und E-Government, so Arthur D. Little in einer Stellungnahme zu Studie, haben Leitfunktion für die Standortqualität, den raschen und reibungslosen Austausch großer Datenmengen und damit für die Entwicklungsdynamik moderner Staaten.



(tl)
stats