EURO: Gutes Geschäft für Zeitungen
 

EURO: Gutes Geschäft für Zeitungen

Für Medienkooperationen im Zuge der EURO 2008 gibt die österreichische Bundesregierung mehr als zwei Millionen Euro aus.

Das Bundeskanzleramt lässt sich die Bewerbung der EURO 2008 im eigenen Land einiges kosten: Laut APA gehen rund 2,1 Millionen Euro aus den Budgets 2007 und 2008 direkt in Medienkooperationen sowie in die Bewerbung via Anzeigenschaltungen. Dies ergab die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der Grünen.



Als größter Nutznießer der durch das Bundeskanzleramt via Bundespressedienst eingegangenen Medienkooperationen dürfte sich eine Kooperation von Bundesländerzeitungen erweisen, bei der die „Kleine Zeitung“ und „Die Presse“, die „Oberösterreichischen Nachrichten“, die „Tiroler Tageszeitung“, die „Salzburger Nachrichten“ und die „Vorarlberger Nachrichten“ mitmachen. Im Budget 2007 wurden für diese Gruppe laut Bundeskanzleramt 630.000 Euro veranschlagt, 2008 sind es 378.000 Euro.



630.000 Euro gibt es zudem für die EURO-Medienkooperation mit der „Kronen Zeitung“. Es folgt der „Kurier“ mit 315.000 Euro (2007: 88.200 Euro, 2008: 226.800 Euro), der „Standard“ erhält für den Zeitraum Jänner bis Juni des heurigen Jahres 126.000 Euro.



(wh)

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