EU zeigt sich kompromissbereit in Sachen Auto...
 

EU zeigt sich kompromissbereit in Sachen Autowerbung

EU-Umweltkommissar Stavros Dimas will einen überabeiteten Labelling-Vorschlag für den Schadstoffausstoß vorlegen.

Die Werbeindustrie erhält Rückenwind von EU-Umweltkommissar Stavro Dimas. In einem Interview mit der "Financial Times Deutschland" zeigte er sich verständnisvoll für die Sorgen der Verlage und Werbetreibenden Unternehmen, dass die verschärften Labelling-Vorschriften des EU-Parlaments in Bezug auf den Schadstoffausstoß das Anzeigengeschäft schädigen und damit Reduktionen in den Redaktionen nach sich ziehen würden.

Die Abgeordneten hatten gefordert, dass ein Fünftel der Anzeigenfläche aus Informationen zu der Höhe des CO2-Belastung und des Spritverbrauchs enthalten müssen. Dimas dazu: "Nicht alle Vorschläge des Parlaments sind praktikabel. Wir müssen vorsichtig sein mit allem, was die freie Meinungsäußerung einschränkt". Bis November will der Kommissar einen neuen Vorschlag einreichen. Zur Diskussion steht unter anderem eine Farbskala, die die Energieeffizienz auf einen Blick abbildet.

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