EU-Parlament vergibt Reporterpreis
 

EU-Parlament vergibt Reporterpreis

"Die Presse"-Redakteur Wolfgang Böhm wird den Kommentar "Zwischen Schengen, Angst und Freiheit" prämiert.

Der Journalistenpreis des Europäischen Parlaments, der heuer zum ersten Mal ausgeschrieben wurde, geht in der Kategorie Print nach Österreich.  Auszeichnung für Wolfgang Böhms Kommentar "Zwischen Schengen,
Angst und Freiheit". von der Tageszeitung "Die Presse" konnte die internationale Jury, die sich sich aus  Journalisten und EU-Abgeordneten zusammensetzt, mit seinem im Dezember 2007 erschienenen Kommentar "Zwischen Schengen, Angst und Freiheit" überzeugen.

In der Kategorie Radio siegten Mircea Radu Lipovan und Andreea Manzat aus Rumänien (für "Betäubung" auf Radio Iasi), im TV-Bereich konnten Shirin Wheeler aus Großbritannien (für "The Record: Europe" der BBC) sowie Lars Feldballe Petersen aus Dänemark (für die TV-Produktion "Der Kampf gegen die Chemikalien" für das dänische Fernsehen) die Jury überzeugen. Pete Pakarinen aus Finnland wurde für seinen Onlineartikel "Tausend Dollar für eine lebensgefährliche Seereise - Europa vor der Einwandererwelle" für das Online-Magazin "Vekkouutiset" ausgezeichnet.





Insgesamt haben rund 300 Journalisten aus allen EU-Staaten an dem Wettbewerb teilgenommen, der in den vier Kategorien Print, Radio, Fernsehen und Internet ausgeschrieben wurde. Die Preisträger wurden in einem zweistufigen Verfahren ermittelt, wobei in den 27 EU-Mitgliedsländern nationale Jurys eine Vorauswahl trafen, aus denen die europäische Jury die Sieger gekürt hat. Das Preisgeld beläuft sich auf insgesamt 20.000 Euro (5.000 Euro pro Kategorie).







(Quelle: APA)
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