Erstes "Benchmark" der "Presse"
 

Erstes "Benchmark" der "Presse"

Die "Presse" bringt mit "Benchmark" ein halbjährliches Wirtschaftsmagazin heraus.

"Take your money and run? Die Notenpressen der Zentralbanken laufen auf Hochtouren, die Entwertung des Geldes schreitet munter voran. Wie soll man damit umgehen?" Mit diesem Thema beschäftigt sich die erste Ausgabe des Wirtschaftsmagazins "Benchmark", einer Idee der Presse-Wirtschaftsredaktion.

"Begonnen hat alles mit der Kooperation mit dem Economist und der Ausgabe 'Die Welt 2012' im November letzten Jahres", erinnert sich Franz Schellhorn, Wirtschaftsredakteur und stellvertretender Chefredakteur der "Presse". Der "Economist" sei damals auf die "Presse" zugekommen. Die Österreich-Ausgabe "Die Welt 2012" erschien mit übersetzten Texten der Originalausgabe und einem Österreich-Schwerpunkt, der von der Presse gestaltet wurde.

Das Heft war sehr erfolgreich und so dachte man bald über die Idee eines eigenen Magazins nach. Das neue Hochglanzmagazin "Benchmark" erscheint erstmals am 31. Mai. Für den 4. Oktober ist eine zweite Ausgabe, abermals mit einem Schwerpunktthema, geplant. Auch eine weitere Kooperation mit dem Economist wird es Ende des Jahres geben.

Das Magazin ist als Beilage für Abonnenten kostenlos und kann darüber hinaus in Trafiken um 3,90 Euro käuflich erworben werden. Die 100 Seiten des ersten Heftes mit dem Untertitel "Weil es nicht nur Papier ist - Wie Sie Ihr Vermögen in Sicherheit bringen" wurde redaktionell von der Wirtschaftsredaktion bestückt, unter der Projektleitung von Jakob Zirm, der bereits für die Kooperation Presse/Economist zuständig war. Die Auflage von Benchmark liegt bei 110.000 Stück. Eine Seite 4c wird laut Preisliste um 10.016 Euro verkauft.

Die Presse stehe für fundierte Berichterstattung über Wirtschaft, so Schellhorn, aus diesem Grund habe man sich entschlossen, ergänzend zum tagespolitischen Geschehen Hintergründen und Ausblicken über das Wirtschaftsleben eine neue Form zu geben. Das Heft fokussiert auf den wirtschaftlich interessierten Leser, gibt sich praxisnah und Lesernutzen-orientiert.

"Die Idee zu diesem Projekt ist inhaltsgetrieben", betont Schellhorn, "schließlich sei dies auch für die Redaktion eine spannende Erweiterung: ein Medium in dem Platz ist für die Wirtschaftskompetenz unserer Zeitung. Es macht Spaß in die Tiefe gehende Magazingeschichten zu schreiben. Mit dieser Art der journalistischen Arbeit abseits der rein tagespolitischen Themen sind wir bereits in der Presse am Sonntag äußerst erfolgreich."
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