Erste Lindner-Bilanz fällt positiv aus
 

Erste Lindner-Bilanz fällt positiv aus

Die Marktanteile in Radio und Fernsehen konnten gesteigert, junge Zuschauer zum ORF zurückgeholt werden, zieht der ORF nach einem Jahr Geschäftsführung Monika Lindner Bilanz.

"Überwiegend positiv" fällt laut ORF-Pressestelle die Bilanz für das erste Jahr von Dr. Monika Lindner an der Spitze des ORF aus. Die Marktanteile in Radio und Fernsehen konnten gesteigert, junge Zuschauer zum ORF zurückgeholt werden, zudem stiegen die Imagewerte für den ORF an und mit "umfassenden Sparmaßnahmen im gesamten Unternehmen hat der ORF die schwerste Krise der Medien- und Werbebranche seit Jahrzehnten gut bewältigt und einen Finanzplan 2003 mit einem ausgeglichenen Ergebnis vorgelegt", lautet das Kurzresümee zum Jahr eins der neuen Generaldirektorin.



In drei Befragungswellen ließ der ORF durch die Institute Fessel-GfK und Integral die Publikumsakzeptanz neuen TV-Formate untersuchen. Die neuen Sendungen werden durchwegs als "gut" beurteilt und von den jüngeren Zusehern deutlich stärker wahrgenommen. Die "ZiB 1"mit Einzelmoderation bewerten 29 Prozent der Befragten jetzt "besser" als früher, hingegen sieben Prozent "schlechter". Zu der Frage nach den "wahrgenommenen Programmneuerungen" ist "Newsflash" die spontan meistgenannte Sendung. Die neuen Sendungen haben das TV-Programm des ORF für 40 Prozent der Befragten "attraktiver" gemacht, gegenüber acht Prozent, die es als "weniger attraktiv" empfinden. Von den 14- bis 29-Jährigen erlebt mehr als die Hälfte das ORF-Fernsehangebot nun als "attraktiver".

(as)


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