Erste Frau in APA-Chefredaktion
 

Erste Frau in APA-Chefredaktion

APA
Erste Frau in der APA-Chefredaktion.
Erste Frau in der APA-Chefredaktion.

Katharina Schell, zuvor Ressortleiterin Innenpolitik, wechselt in die APA-Chefredaktion.

Die erste Frau hält Einzug in die Chefredaktion der Austria Presse Agentur (APA). Katharina Schell war seit 2008 Ressortleitung der APA-Innenpolitik und wechselt nun nicht nur in die Chefredaktion sondern ändert auch thematisch ihr Aufgabengebiet. Sie übernimmt ab sofort die Medienagenden von Vize-Chefredakteur Johannes Bruckenberger und ist innerhalb der Redaktion zuständig für Innovationsprojekte. Bruckenberger gibt nach 15 Jahren die Agenden des News-Managements ab, bleibt aber in seiner Position als stellvertretender Chefredakteur der Nachrichtenagentur und wird künftig zusätzlich die Innenpolitik leiten. Auch die bisherigen Vize-Chefredakteure Marcus Hebein und Werner Müllner behalten ihre Position.

Schell begann ihre Journalistische Kariere bereits 1998 bei der APA. Sie arbeitete hier parallel zu ihrem Germanistik- und Skandinavistik-Studium als freie Mitarbeiterin. Zur gleichen Zeit leitete die gebürtige Wienerin die Öffentlichkeitsarbeit beim freien Radio Orange 94.0. Von 2000 bis 2006 agierte Schell schließlich als Medienredakteurin der Nachrichtenagentur, wo Bruckeberger sie in sein Ressort holte. Sie leitete zudem im Frühjahr 2006 interimistisch das Kärntner APA-Büro. Im August 2006 wechselte sie dann zur Tageszeitung „Kurier“, wo sie seitdem für das Kulturressort schrieb und darüber hinaus als stellvertretende Ressortleiterin fungierte. Schell ist auch Obfrau und Mitgründerin des Vereins Medienjournalismus Österreich (MÖ). 2008 kehrte sie zur APA zurück und wurde Innenpolitikchefin.

Bruckenberger hat seine Karriere vor über 20 Jahren bei der APA begonnen. Nach der Handelsakademie-Matura studierte er einige Semester Betriebswirtschaftslehre, Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Politikwissenschaft. Von 1994 bis 1998 war er freier Mitarbeiter für die APA - unter anderem für die Journale Medien, Bildung, Forschung und das Chronik-Ressort. Daneben schrieb er für das vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) herausgegebene „Wozu - Fachjournal für die wissenschaftliche Forschung“ und für die „Salzkammergut Zeitung“. 1998 wurde Bruckenberger Medienredakteur der APA, seit 2000 ist er Chef vom Dienst und seit 2004 Mitglied der Chefredaktion.
stats