Ersparnis durch eigenen Marktplatz
 

Ersparnis durch eigenen Marktplatz

Forrester Research bescheinigt großen Unternehmen durch unternehmenseigene Marktplätze große Ersparnisse im Beschaffungswesen.

Viele große Unternehmen werden in Zukunft einen unternehmenseigenen Marktplatz - den sogenannten privaten Hub - nutzen, um das unternehmensweite Beschaffungswesen zu bündeln und die Geschäftsprozesse mit bevorzugten Lieferanten zu optimieren. Die damit erzielten Einsparungen der Lagerhaltungskosten und der Erhöhung der Produktionseffizienz kann innerhalb der nächsten fünf Jahre mit einer Investitionsrendite zwischen 180 Prozent und 1.400 Prozent gerechnet werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Forrester Research mit dem Titel für die Forrester mit 30 Führungskräften in Europa sowie mit 20 Branchenexperten und Technologielieferanten telefonische Tiefeninterviews führte.

"Europäische Unternehmen werden das Internet verstärkt zur Automatisierung der Lieferantenbeziehungen in allen Bereichen des Produktionszyklusses nutzen. Offene E-Marktplätze dagegen werden von diesen Unternehmen nicht angenommen. Gründe für die geringe Akzeptanz der offenen Marktplätze, an denen sich mehrere Unternehmen beteiligen, sind zu hohe Kosten, geringe Funktionalität und fehlende Diskretion", so Jaap Favier, Research Director bei Forrester. Unternehmen, die nicht warten können, bis sich die E-Marktplätze entsprechend weiterentwickelt haben, müssen ihre Lösungen für den elektronischen Datenaustausch entweder auf Extranets aufrüsten oder in eine neue Lösung investieren: den privaten Hub.

(er)

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