Erfolgreiche Markenkommunikation mit tiefgrei...
 

Erfolgreiche Markenkommunikation mit tiefgreifenden consumer insights

Johannes Brunnbauer
Kristina Bulle (P&G) sprach bei ihrer Keynote über erfolgreiche Markenkommunikation.
Kristina Bulle (P&G) sprach bei ihrer Keynote über erfolgreiche Markenkommunikation.

In Zeiten von Fake News müssen laut Kristina Bulle (Procter & Gamble) Marken mit ihren Werbespots bei den Konsumenten Vertrauen aufbauen.

„Marken sind wie Leuchttürme, sie beziehen Position und geben den Menschen Orientierung“, mit dieser Aussage startete Kristina Bulle, Head of Marketing D-A-CH von Procter & Gamble, ihren Keynote-Vortrag bei den 25. Österreichischen Medientagen. Gerade in Zeiten von Fake News und dem immer weiter steigenden Misstrauen gegenüber Inhalten müssen Marken den Konsumenten Vertrauen geben, so Bulle. Der Verbraucher sollte mit dem Gefühl nachhause gehen, das richtige Produkt gekauft zu haben. Tiefgreifende consumer insights zeichnen laut Bulle eine überzeugende Markenkommunikation aus. Werbespots sollten bei den Menschen Resonanz erzeugen und damit dieses Vorhaben gelingt, ist es unerlässlich den Konsumenten zu verstehen, erklärte Bulle während ihres Impulsvortrages. „Wenn wir bei den Menschen eine Reaktion auslösen, dann haben wir den Grundstein für eine erfolgreiche Markenkommunikation gelegt“, so Bulle.


Soziales Engagement stärkt die Marke

Aber nicht nur mit überzeugenden Werbespots kann das Vertrauen in eine Marke vorangetrieben werden. Laut Bulle ist auch soziales Engagement ein wesentlicher Faktor. Deshalb rief  zum Beispiel Procter & Gamble mit Unterstützung des FC Bayern München die Aktion „#FamilieChancen“ ins Leben.  Mit dem Kauf von P&G-Produkten leiste jeder Kunde einen Beitrag zur Finanzierung verschiedenster Projekte für hilfsbedürftige Familien, so Bulle. Als Abschluss richtete die Marketing-Expertin in Bezug auf die digitale Revolution, die gerade stattfindet, einen Appell an die Besucher: „Erst kommt der Mensch und dann die Maschine. Daten sind der Schlüssel, aber sie können nicht das ersetzen, was es braucht, um consumer insights zu verstehen.“

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