„Erfolgreiche Digitalisierung ist nicht nur e...
 

„Erfolgreiche Digitalisierung ist nicht nur eine Frage des Vertriebes von Content“

Johannes Brunnbauer
Bundesministerin Margarete Schramböck bei ihrem Impulsvortrag "Digitalisierung als Treiber, getrieben von der Digitalisierung".
Bundesministerin Margarete Schramböck bei ihrem Impulsvortrag "Digitalisierung als Treiber, getrieben von der Digitalisierung".

Digitalministerin Margarete Schramböck skizzierte in ihrem Impulsvortrag im Rahmen der 25. Österreichischen Medientage, welche Voraussetzungen Österreich schaffen muss, um beim Thema Digitalisierung eine Vorreiterrolle einzunehmen.

Damit Österreich beim Thema Digitalisierung „Treiber“ und nicht der „Getriebene“ ist, braucht es laut Digitalministerin Margarete Schramböck drei wichtige Ansätze: Die digitale Bildung und digitale Kompetenzen, hohe Innovationskraft und eine erstklassige Infrastruktur. Vor allem der Erwerb der digitalen Kompetenzen sei für die Arbeitswelt unerlässlich, ist Schramböck überzeugt. Rund 10.000 IT-Fachkräfte würden in Österreich fehlen. Ein Mangel, der sowohl Auswirkungen auf die Medien als auch auf die Unternehmen habe. Deshalb sei die Devise von der Schule weg, bis in die Berufswelt moderne Ausbildungskonzepte anzubieten. Österreich müsse für jeden die Voraussetzungen schaffen, Teil der digitalen Transformation zu werden. Dabei mache es keinen Unterschied, wie alt jemand ist, welche Herkunft jemand hat oder wo jemand lebt. „Erfolgreiche Digitalisierung ist nicht nur eine Frage des Vertriebes von Content, sondern vor allem auch eine Frage des Könnens“, so Schramböck.

 „Österreich muss beim 5G-Ausbau unter den ersten Ländern sein“

Mit der im Februar stattfindenden 5G-Auktion soll es Österreich gelingen beim Thema „Highspeed Internet“ Vorreiter zu werden. Besonders die Schließung der Versorgungslücke zwischen Stadt und Land muss laut Schramböck im Vordergrund stehen: „Österreich muss beim 5G-Ausbau unter den ersten Ländern sein.“ Aber auch das Thema Cyber-Security und die Anpassung der Leistungsbestimmungen an die digitale Transformation müssen im Blick bleiben, so die Digitalministerin.

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