Enten in britischen Medien
 

Enten in britischen Medien

Der britische Regisseur Chris Atkins schickte frei erfundene Promi-Geschichten an Klatschblätter, die diese ohne Überprüfung der Fakten abdruckten.

Erneut wurden Zeitungen mit Enten, die es ohne weitere Rechererche in die Berichterstattung geschafft haben, bloß gestellt. Dieses Mal traf es führende britische Boulevard-Blätter, die bewusst gestreute Falschinformationen des Filmemachers Chris Atkins, ihren Lesern anscheinend ohne Bedenken zur Verfügung stellten. Zwei Jahre lang informierten Atkins und sein Team die bekanntesten Klatschredaktionen per Telefon über angebliche Pannen von Stars - um wohl zu ihrem eigenen Erstaunen zu erleben, wie sich schon am nächsten Tag jedes Detail ungeprüft auf den Seiten der Zeitungen wiederfand.







Eine der Geschichten, die die Redakteure ohnen weiteren Check abdrucken ließen war jene, nach der die Frisur von Sängerin Amy Winehouse während einer Musikeinlage mit Freunden in Flammen aufging, weil eine Sicherung durchbrannte. Die Geschichte wurde von zwei Massenblättern übernommen, bevor sie sich wie ein Lauffeuer im Internet verbreitete.







Die Ergebnisse ihrer eigenen Recherche zur Seriosität der Promiberichterstattung zeigt Atkins in seinem neuen Dokumentarfilm "Starsucker".







(Quelle: APA/AFP)
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