Endlich Erholung auf dem Werbemarkt
 

Endlich Erholung auf dem Werbemarkt

Die Focus Werbebilanz für den April 2002 weist nur mehr ein leichtes Minus bei den Werbeumsätzen aus.

"Nach den starken Werberückgängen in den ersten drei Monaten dieses Jahres, läßt das Werbeminus von nur 2,2 Prozent im April hoffen, dass die Tiefphase überwunden scheint", formulieren die Marktanalysten von Focus Media Research. Größter Gewinner unter den Mediengattungen ist im April 2002 mit einem Plus von zwanzig Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres der klassische Prospekt.



In den ersten vier Monaten des laufenden Jahren erzielt der klassische Prospekt ein Gesamtplus von 10,76 Prozent. Mit einem Plus von 4,21 Prozent beziehungsweise 3,3 Prozent bilanzieren auch das Privat-Fernsehen und die regionalen Wochenzeitungen in den ersten vier Monaten dieses Jahres positiv, während alle anderen Mediengattungen noch ein kommuliertes Minus verzeichnen. Besonders deutlich fällt das Minus in den ersten vier Monaten mit 16,62 Prozent bei den ORF-Radios und mit 13,32 Prozent bei den Radios insgesamt aus. Deutlich im roten Bereich liegt mit minus 10,28 Prozent auch das ORF-Fernsehen. Kino verzeichnet in den ersten vier Monaten minus 6,07 Prozent, die Außenwerbung minus 4,41 Prozent, minus 3,69 Prozent die Privatradios, minus 7,66 Prozent TV gesamt und minus 6,55 Print gesamt, minus 11,7 Porozent die Tageszeitungen, minus 2,0 Prozent Illustrierte/Magazine und minus 4,3 Prozent Fachzeitungen.



Das April-Ergebnis speziell bei Tageszeitungen (-1,4 Prozent) und ORF Fernsehen (-2,2 Prozent) läßt die Focus-Experten auf eine Trendwende hoffen. Positive Signale kommen aus dem Handel, der mit 5,03 Prozent deutliche über den Werbeausgaben des Vergleichszeitraums (Jänner bis April) des Vorjahres liegt.

(as)

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