Endgeräteförderung für DVB-T ist fix
 

Endgeräteförderung für DVB-T ist fix

40 Euro beträgt der Frühumsteiger-Bonus, den die RTR für die ersten 100.000 Set-Top-Boxen für den Empfang von digitalem Antennenfernsehen vergeben wird.

Für den im Herbst geplanten DVB-T-Switch-Over hat die RTR GmbH nun die Höhe des Frühumsteiger-Bonus sowie den Zuschuß für Rundfunkgebührenbefreite Haushalte fixiert. 40 Euro Rabatt bekommen die ersten 100.000 Käufer einer Set-Top-Box für den Empfang von digitalem terrestrischem Fernsehen. Die selbe Summe in Form von Gutscheinen erhalten auch alle GIS-befreiten. Allerdings gibt es die Endgeräteförderung nur für die teuren MHP-fähigen Boxen (Preis zwischen 100 und 150 Euro). Nur sie unterstützen den Empfang des neuen "MHP Multitext", einer Weiterentwicklung des bekannten ORF-Teletext auf Basis des neuen DVB-T-Standards für multimediale Dienste, genannt "Mulitmedia-Home-Platform" (MHP). Nicht MHP-fähige "Zapping-Boxen" sind zwar billiger, unterstützen die multimedialen Dienste aber nicht und sind deshalb laut RTR auch nicht förderungswürdig. Weiters werden nur Geräte gefördert, die mit dem vom TÜV Austria vergebenen DVB-T-Pickerl versehen sind.


Die Fördergelder stammen aus dem Digitalisierungsfonds der RTR und dienen zum einen dazu, bei der Einführung von digitalem Antennenfernsehen eine kritische Masse an MHP-fähigen Endgeräten sicherzustellen und zum anderen die mit der Umstellung einhergehende finanzielle Belastung von wirtschaftlich schlechter gestellten Haushalten zu minimieren.


Der Startschuß hierzulande für DVB-T fällt am 27.September 2006 zu den Österreichischen Medientagen.

(dodo)

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