Emnid analysiert Messetrend 2002/2003
 

Emnid analysiert Messetrend 2002/2003

Im Gegensatz zur Werbeklimastudie der "WirtschaftsWoche" bringt die emnid-Messetrend-Untersuchung gute Nachrichten für die Messewirtschaft.

Nach Angabe von 500 repräsentativ ausgewählten Ausstellern wird die Bedeutung von Messen für die B2B-Kommunikation stabil bleiben. Das ergibt der emnid-Messetrend für 2002/2003. 23 Prozent der Befragten sehen für sich eine wachsende Bedeutung von Messen, 22 Prozent glauben, dass die Bedeutung von Messen zurückgehen wird und 55 Prozent erwarten Stabilität. Die gute Nachricht dabei - rund drei Viertel der mehr als 60.000 ausstellenden Firmen in Deutschland setzen weiter auf hohem Niveau auf Messen.



Unterstrichen wird diese optimistische Prognose noch dadurch, dass die Unternehmen in den Jahren 2002 und 2003 im Durchschnitt 438.000 D-Mark (zirka 3,038 Millionen Schilling) in Messebeteiligungen investieren wollen. Das sind um zwei Prozent mehr als zuletzt. Im Detail wollen 36 Prozent der Aussteller ihre Messe-Etats erhöhen, 22 Prozent wollen sie zurückfahren und 42 planen konstante Investitionen. Generell ist das Wachstum deutlich geringer als im Vergleich zur Exporteuphorie von vor zwei Jahren, im Vergleich zu den Einbrüchen in anderen Medien- und Werbesektoren, so der AUMA (Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der deutschen Wirtschaft), steht die Messewirtschaft aber immer noch gut da.

(spr)


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