Einstweilige Verfügung gegen tele.ring
 

Einstweilige Verfügung gegen tele.ring

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T-Mobile erwirkt Einstellung von tele.ring-Spots wegen abwertender und sittenwidriger Werbung nach dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb.

T-Mobile Austria hat eine einstweilige Verfügung gegen Werbespots von tele.ring erwirkt. Stein des Anstosses ist laut Dr. Klaus Steinmaurer, Prokurist und Bereichsleiter Recht bei T-Mobile Austria, die Kampagne „Der Speck muss weg", die von der Dirnberger De Felice Werbeagentur gestaltet wurden. Darin suggeriere ein magenta-farbenes Männchen, dass T-Mobile-Kunden so viel zahlen müßten, weil so viel Geld für das Sponsoring der Fußball-Bundesliga ausgegeben werde. Es werde zwar nicht eindeutig der Name T-Mobile erwähnt, trotzdem sei klar, wer gemeint sei. „Das ist abwertende und sittenwidrige Werbung nach Paragraph 1 des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb", so Steinmaurer. Die Spots müssen laut Steinmaurer eingestellt werden „soweit sie diese Aussagen zum Inhalt haben."

„Schade. Offensichtlich fehlt einigen Leuten in der Werbeszene der Humor", kommentiert tele.ring-Pressesprecher Mag. Walter Sattlberger die Causa. Die tele.ring-Rechtsabteilung lasse derzeit einzelne Punkte der Einstweiligen Verfügung prüfen. Soweit er informiert sei, sei es auch nicht notwendig, die ganze Werbelinie einzustellen. Es reiche die Änderung einzelner Textpassagen.

(juju)

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