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Einigung

VÖZ und GPA-djp: Plus 2,4 Prozent für Expeditarbeiter

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Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) einigte sich bereits Anfang April auf eine Erhöhung der Löhne und Verbesserungen im Rahmenrecht für die rund 2.500 Expeditarbeiter, Redaktions- und Verwaltungsgehilfen, Zusteller und Austräger.

Die kollektivvertraglichen Wochenlöhne werden rückwirkend mit 1. April 2020 um 2,4 Prozent erhöht. Bestehende Überzahlungen bleiben aufrecht (Parallelverschiebung). Die Laufzeit der Lohntabellen beträgt 12 Monate.

Claudia Gradwohl, Verhandlungsleiterin auf Arbeitgeberseite, dankte den Vertretern der GPA-djp für die pragmatische und sozialpartnerschaftliche Vorgangsweise in einer Zeit, in der die Zeitungen und Magazine durch die Corona-Krise besonders belastet sind und viele Beschäftigte ihren Dienst entweder mittels Teleworking oder in Kurzarbeit versehen.


„Im Sinne einer Gleichbehandlung aller Beschäftigten in unserer Branche ist der Abschluss absolut vertretbar. Gleichzeitig muss uns allen bewusst sein, dass die aktuellen wirtschaftlichen Verwerfungen auf Grund der Corona-Krise sich nachhaltig negativ auf die Jahresergebnisse und Geschäftsfortgang auswirken werden. Im Sinne der gelebten Sozialpartnerschaft werden wir diese Herausforderung meistern müssen“, so Gradwohl abschließend.

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