Einigung bei Fotografengewerbe
 

Einigung bei Fotografengewerbe

Matznetter: Wer Gewerbeschein löst, darf die ersten drei Jahre Bilder nur an Firmen verkaufen, danach auch an Privatpersonen

Wie SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter am Donnerstag berichtete, gibt es eine Eingung im Streit über die Zulassung zum Fotografengewerbe. Wer einen Gewerbeschein als freier Fotograf löst, darf demzufolge zwar die ersten drei Jahre seine Fotos nur an Firmen verkaufen, danach aber ohne weitere Prüfungen die Zulassung als Berufsfotograf beantragen, was ihm dann den Verkauf an Privatpersonen ermöglicht, ließ Matznetter wissen. Darauf hätten sich die Bundesinnung der Berufsfotografen, die Initiative Freier Fotografen und die Wirtschaftssprecher von ÖVP, Konrad Steindl, und SPÖ geeinigt.

Grundsätzlich soll das Berufsbild des Berufsfotografen bestehen bleiben. Der direkte Weg dorthin führt über Lehre und Meisterprüfung. Alternativ wird künftig auch die Ausbildung an den Grafischen Lehranstalten in Wien und Graz oder ein Studium an der Angewandten anerkannt, falls parallel dazu eine kaufmännische Zusatzqualifikation erfolgt oder die Unternehmensprüfung abgelegt wird.

Diese Einigung muss nun noch vom Wirtschaftsministerium in ein Gesetz gegossen und im Nationalrat beschlossen werden, um in Kraft treten zu können.

(APA)
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