Einheitlicher Appell gegen die Werbesteuer
 

Einheitlicher Appell gegen die Werbesteuer

Sowohl Markenverband-Präsident Gröbl als auch Fachverbandsobmann Ruttinger fordern die Abschaffung der Werbeabgabe.

Mit knapp 90 Millionen Euro belastet die Werbeabgabe die heimische Wirtschaft. Von 87,51 Millionen Euro für das Jahr 2001 über 86,57 Millionen für 2002 auf 89,61 Millionen Euro im vergangenen Jahr hat sich die Werbeabgabe in den vergangenen Jahren entwickelt. Höchste Zeit diesen längst überfälligen Anachronismus abzuschaffen, fordert Walter Ruttinger, Bundesobmann des Fachverbandes Werbung & Marktkommunikation im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien. "Statt in Werbesteuer in Marktwachstum investieren", meint Ruttinger.



In das selbst Horn stößt Dr. Gottfried Gröbl, Präsident des Österreichischen Markenartikelverbandes und Generaldirektor von Masterfoods Austria. Gröbl spricht im Rahmen der Pressekonferenz zur Markenkampagne von einer "Diskriminierung der heimischen Wirtschaft, die endgültig abgeschafft gehört". Im Aus für die Werbesteuer sieht Gröbl allerdings nur einen von mehreren Beiträgen zur Sicherung und Stärkung des Standortes Österreich am Vorabend der EU-Osterweiterung.

(as)

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