Eine PamS gegen die Krise
 

Eine PamS gegen die Krise

Zwischenbericht aus dem Hause Styria: Was man sich von der neuen "Presse am Sonntag" (PamS) erwarten kann.

Mit der "Presse am Sonntag" (PamS) wollen die Styria-Blattmacher das Wochenende aufmischen und die Wirtschaftskrise überstehen: Die PamS soll krisenbedingte Anzeigenverluste des Mutterblattes "Die Presse" auffangen, einen möglichen Abbau von Mitarbeitern verhindern und obendrein neue Leserschichten in ihrem Segment erschließen.







Laut angestellten Marktforschungen gehen "Presse"-Geschäftsführer Reinhold Gmeinbauer und Chefredakteur Michael Fleischhacker von einem sagenhaften Potenzial von rund 930.000 Österreichern aus, die ein solches Sonntagsprodukt kaufen könnten. Damit sagt "Die Presse" der – O-Ton Fleischhacker – "Lehrergewerkschaftspostille Standard" am Wochenende den Kampf an. Die PamS soll die ganze Familie ansprechen und das "alte, angestaubte Image" der "Presse" endgültig beseitigen.







An dem Sonntagsprojekt wird nun seit knapp drei Jahren gebastelt, Starttermin ist der 15. März. Von einer Investition „im niedrigen zweistelligen Millionenbereich“ ist die Rede. Das Vertriebsmodell hat man sich weitgehend von der "Neuen Zürcher Zeitung" (NZZ) abgeschaut. Anfänglich könnte es zwar zu einer "Anzeigen-Kannibalisierung" mit dem Mutterblatt kommen, räumt Gmeinbauer ein, dafür werde man mit der PamS einem „linearen Anzeigenrückgang“ vorbeugen. Lesen Sie mehr dazu im aktuellen HORIZONT Nummer 10 vom 6. März 2009.
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