Ein Viertel der Arbeitszeit wird für den E-Ma...
 

Ein Viertel der Arbeitszeit wird für den E-Mail-Verkehr verwendet

83 Prozent aller österreichischen und deutschen Unternehmen wickeln ihre geschäftliche Korrespondenz über E-Mail ab. EU: Spam verursacht 137,6 Milliarden Schilling Schaden pro Jahr.

E-Mail hat sich im Geschäftsverkehr schon sehr stark durchgesetzt. Dies belegt eine Studie des US-Softwarehauses SurfControl. Ein Viertel der Arbeitszeit wird mit der Bearbeitung der elektronischen Poststücke verwendet. 83 Prozent der geschäftlichen Korrespondenz der heimischen Firmen wird schon übers Internet geführt. Ein Drittel des regen E-Mail-Verkehrs haben sogar rechtsverbindliche Geschäfte zum Inhalt. Mit dem E-Mail-Anteil am Postaufkommen liegt Österreich in etwa im europäischen Mittelfeld: Die Schweden setzten bei der geschäftlichen Korrespondenz schon zu 90 Prozent auf E-Mail, die Briten zu 88, die Deutschen zu 83 und die Franzosen zu 76 Prozent.

Spam-Mails – also ungefragt zugestellte elektronische Werbesendungen – verursachen mittlerweile einen Schaden von 137,6 Milliarden Schilling im Jahr, so eine Schätzung der Europäischen Kommission (EU). Der Marktforscher Ferris Research geht davon aus, dass das Spam-Aufkommen in den nächsten Jahren etwa 40 Prozent aller eingehenden E-Mails ausmachen könnte. (rs)

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