Ein Rekord und zwei Jubiläen
 

Ein Rekord und zwei Jubiläen

Am 29.11. erscheint Kurier-„Freizeit“ im stärksten Umfang aller Zeiten.

„Kommenden Samstag legen wir die stärkste 'Freizeit', die es in den knapp 20 Jahren ihres Bestehens gibt, der Samstag-Ausgabe des 'Kurier' bei“ – Chefredakteur Michael Horowitz ist hörbar stolz. Erst im März gerelauncht, mit eleganter Klebebindung, stärkerem Cover und noch besserem Papier versehen, reüssiert das Wochenend-Supplement des "Kurier" nicht nur beim Leser, sondern auch im Anzeigenmarkt: „Wir werden in diesen schwierigen Zeiten und bei extremer Konkurrenz am Markt eine Ausgabe vorlegen, die 188 Seiten hat und, was man sich auf der Zunge zergehen lassen muss – 70 Anzeigenseiten beinhaltet!“ Im Editorial wird Horowitz darauf verweisen, dass damit die "Freizeit" einen doppelten, wenn nicht dreifachen Umfang erreicht als die Magazine von "Die Zeit" oder "Süddeutsche Zeitung".  




Bestätigung in der Media-Analyse Der nun vom Anzeigenmarkt bestätigte Aufwärtstrend der "Freizeit" ist auch in der Media-Analyse dokumentiert – die "Freizeit" steigerte ihre Reichweite zuletzt in der rollierten MA 07/08 auf national 7,4 Prozent (Trägermedium "Kurier" kommt auf 8,7 Prozent). „Dieser Doppelerfolg – Akzeptanz beim Leser und im anzeigenmarkt ist natürlich für die Redaktion ein großer Ansporn. Diese Synergie gibt uns noch mehr Platz für unsere Geschichten!“, freut sich Horowitz. Die "Kurier-Freizeit" als Samstags-Supplement ist ein Pionier-Produkt im Tageszeitungsmarkt, dessen Manager am Magazin-Anzeigenkuchen mitnaschen wollen: Im Juni 1989, erinnert sich Horowitz, hat mir der damalige Kurier-Vorstand Michael Grabner den Auftrag gegeben, eine Null-Nummer zu machen. Am 2. September 1989 ist dann das erste Heft erschienen – 24 Seiten stark und wurde bei der WWT Werbewissenschaftliche Tagung in Salzburg präsentiert“. Es wäre ja, so Horowitz, „am Anfang so ein Nischenprodukt“ gewesen – Agenturen und Werbekunden hätten erst die Möglichkeiten, die ein solches Farbsupplement einer Tageszeitung bietet, lernen müssen. Gelernt haben auch die Mitbewerber – "Die Presse" entwickelte ihr "Schaufenster" zum Magazin-Supplement, "Der Standard" präsentierte Rondo.  




Zwei Jubiläen Präsentieren wird sich die "Freizeit" im nächsten Jahr zu zwei Anlässen: Im Jänner 2009 wird die nunmehr tausendste Ausgabe produziert (Horowitz kündigt „neue, zusätzliche redaktionelle Elemente“ zum Jubiläumsheft an); und am 2. September 2009 ist zum exakt 20jährigen Jubiläum „ein Fest der Freude mit Freunden“ geplant. „Ich glaube zwar“, so Horowitz, „dass man erfolgreiche Produkte nicht mutwillig dauernd verändern muss und soll.“ Aber, „der Leser muss kontinuierlich, so alle zwei bis drei Jahre, spüren, dass etwas passiert!“ Denn das eigentliche Erfolgsgeheimnis der Freizeit steht für Horowitz in der Unterzeile des Logos: „…aus Lust am Leben“, bewusst gesetzt als Alternativprogramm zur Negativ-Schlagzeilen-Welt. Der Leser „soll sich am Wochenende entspannen können, ganz einfach.“    
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