Ein neues Schema für Ö1
 
ORF/Thomas Ramstorfer
Der ORF steht in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen.
Der ORF steht in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen.

Das ORF-Gremium tagt über die Zukunft des Radiosenders Ö1.

Der Ausweichsitzungssaal am Küniglberg wird derzeit renoviert. Die Stiftungsräte sollen stattdessen im alten Funkhaus, in der Argentinierstraße tagen. Auf der Agenda steht das neue Schema des Radiosenders Ö1.

Im Vorfeld protestieren Redakteure per Resolution wegen deutlich weniger Sendezeit für Wissenschaft, für einige Wortsendungen und Musik. 30 Stunden weniger Musik seien pro Monat zu erwarten, errechneten Redakteurssprecher.

Budget vorgelegt

Nun legte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz seinen Budgetansatz für das kommende Jahr erneut vor. Das Budget enthält eine Finanzierungslücke von 42 Millionen Euro - das sind immerhin 39 Millionen Euro weniger, als noch in der Vorschau vor einem Jahr.

Diese Lücke will Wrabetz zu einem Teil mit weiteren Sparmaßnahmen schließen - das soll sich jedoch der ORF-Betriebsrat kommende Woche in einer Klausur ansehen. Den Löwenanteil der Lückenschließung soll wohl die geplante Gebührenerhöhung bringen, die Wrabetz im Dezember einreichen soll.

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