Eigenartige Pläne in Deutschland
 

Eigenartige Pläne in Deutschland

Die deutschen Verbraucherzentralen wollen Konsumentenschutz durch eine Abgabe auf Werbung finanzieren.

In Deutschland sollen werbungtreibende Unternehmen künftig ein Prozent ihrer Werbeausgaben als Verbraucherschutzgebühr bezahlen. Zumindest will Edda Müller, Vorsitzende des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, bis zur Bundestagswahl 2002 ein Finanzierungsmodell für den Verbraucherschutz ausarbeiten, das auf dieser Idee basiert. Nach diesem Modell würden jährlich rund 600 Millionen D-Mark (4,2 Milliarden Schilling) in die Kassen der deutschen Konsumentenschützer rollen. Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbands des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), kritisiert in einer schriftlichen Stellungnahme das Anliegen der Konsumentenschützer und hält eine derartige Abgabe für verfassungswidrig. (as)

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