E-Commerce generierte im vergangenen Jahr 2,5...
 

E-Commerce generierte im vergangenen Jahr 2,5 Prozent aller heimischen Umsätze.

113 Milliarden Schilling macht nach der ersten Piloterhebung der Statistik Austria die Summe aller E-Commerce-Verkäufen der österreichischen Unternehmen mit mehr als neuen Beschäftigten aus.

Die erste harmonisierte Europäische E-Commerce-Piloterhebung bei heimischen Betrieben mit mehr als neuen Beschäftigten, die von Statistik Austria im Auftrag des Wirtschaftsministeriums und des Statistischen Amtes der Europäischen Gemeinschaft (Eurostat) durchgeführt wurde, ergab, dass im vergangen Jahr 2,5 Prozent aller in Österreich getätigten Umsätze dem E-Commerce zuzuschreiben sind. Dies entspricht einer Summe von 113 Milliarden Schilling. Dabei nutzen die Unternehmen aber häufig noch Electronic Data Interchange (EDI): 68 Milliarden Schilling hat die heimische Wirtschaft über EDI umgesetzt. EDI ist ein elektronischer Datenaustausch in strukturierter Form, dessen Implementierung wesentlich komplizierter ist, als Internet-Andwendungen. Reine Internet-Umsätze machten 45 Milliarden Schilling aus. Äußerst gering ist der Anteil der E-Commerce-Verkäufe an private Haushalte (Business to Consumer, B2C). Lediglich acht Milliarden Schilling konnten so erwirtschaftet werden.

Auch über die Nutzung der neuen Technologien gibt die Studie Auskunft: 92 Prozent der Unternehmen verwenden Computer, 84 Prozent haben Internet-Anschluss und 16 Prozent verfügen über einen Zugang in das EDI-Netzwerk. (rs)

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