E-Business: Die Blase ist geplatzt, nun kommt...
 

E-Business: Die Blase ist geplatzt, nun kommt das normales Wachstum

"Die Wachstumsraten betragen nun nicht mehr 80 sondern nur noch 50 Prozent", so der OECD-Experte John Dryden beim Forum Alpbach.

Trotz des Platzens der Internetblase sieht der OECD-Experte John Dryden ein enormes Wachstum bei der Kommunikation und dem Handel über das Netz. Die Zahl der Homepages habe mittlerweile die Millardengrenze überschritten, so Dryden bei den gestrigen Benchmarking-Gesprächen "E-Business auf dem Prüfstand Benchmarking Europa" im Rahmen des Forum Alpbach. Auch der Handel von Unternehmen untereinander (B2B) und das Geschäft mit dem Endverbraucher (B2C) würde deutlich weiter wachsen. "Nur die Wachstumsraten betragen nicht mehr 80, sondern nur noch 50 Prozent", so Dryden. Entscheidend für den Erfolg von E-Business sei auch das Vertrauen der Konsumenten und damit auch die Anzahl von "sicheren Servern". Die Anzahl dieser Server sei in den vergangen zwei Jahren auch deutlich angestiegen, so der Experte.

Der Generalsekretär-Stellvertreter der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Reinhold Mittlerlehner meinte bei den Gesprächen, dass durch den gezielten Einsatz von Internet und Online-Abwicklung von Behördenverfahren bis zu 70 Prozent der Kosten für verschiedene Verwaltungsbereiche eingespart werden könnten. Mitterlehner drängte bei dieser Gelegenheit auch auf die rasche Umsetzung der EU-Richtlinie, die den effektiven Schutz der Urheberrecht im Internet gewährleisten soll. (rs)

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