DVB-H-Start in Deutschland auf der Kippe
 

DVB-H-Start in Deutschland auf der Kippe

Konsortium Mobile 3.0 konnte keine Sender-Verträge vorliegen, die für eine Empfehlungsentscheidung für die zu vergebenden DVB-H-Frequenzen notwendig gewesen wäre.

Der Start von Handy-TV im Standard DVB-H könnte sich in Deutschland verzögern. Die Gesamtkonferenz der Landesmedienanstalten konnte am 22. November 2007 nicht - wie beabsichtigt - eine Empfehlungsentscheidung für die zu vergebenden DVB-H-Frequenzen treffen. Der Grund: Der Plattformbetreiber Mobile 3.0 (ein Gemeinschaftsunternehmen von Mobiles Fernsehen Deutschland und der vom früheren Pixelpark-Chef Paulus Neef mit Holtzbrinck und Hubert Burda Media gegründeten Neva Media), konnte die entsprechenden Verträge mit den Sendern nicht vorlegen. Die Landesmedienanstalten gewähren Mobile 3.0 daher eine Fristverlängerung bis zum 31. Dezember 2007, um die noch ausstehenden Unterlagen vorzulegen. Gelingt das nicht, wäre der Start von Handy-TV über DVB-H in Deutschland zur UEFA EURO 2008 gefährdet.

(rs)

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