Digitalumstellung verstärkt TV-Krise
 

Digitalumstellung verstärkt TV-Krise

Durch die Analog-Abschaltung befürchten die Sender in den USA Zuseherverluste.

Am 12. Juni 2009 soll in den USA die Umstellung von analogem auf digitales Antennenfernsehen statt finden. Die kleinen lokalen Senderanstalten, die von der gegenwärtigen Krise im Werbeanzeigengeschäft am stärksten betroffen sind, befürchten das sich durch die Umstellung ihre ohnehin bereits angeschlagene wirtschaftliche Situation weiter verschlächtern könnte.







Wie das US-Branchenblatt "Variety" berichtete gibt es viele US-Haushalte, die bislang immer noch nicht auf den digitalen TV-Empfang gewechselt hätten und auch keine entsprechende Absicht hätten. Laut "Variety"-Bericht werden auch die zusätzlichen Sendekapazitäten, die der Wechsel der Übergangstechnologie mit sich bringt, keinen Vorteil für die Sender bedeuten.
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