Digitalisierungsplattform tagt
 

Digitalisierungsplattform tagt

Im Zuge der Vollversammlung der Digitalen Plattform Austria kündigt Medienstaatssekretär Franz Morak erneut die baldige Novelle von Privatradio- und Privat-TV-Gesetz an.

Die "Roadmap" für die weitere Entwicklung von Digitalfernsehen in Österreich ist mit dem Digitalisierungskonzept und dem geplanten Testbetrieb in Graz im kommenden Jahr vorgelegt, erklärt Medienstaatssekretär Franz Morak anlässlich der Vollversammlung der Digitalen Plattform Austria. Aufgabe der Politik müsse es jetzt jedenfalls sein, ihren Beitrag auf dem Weg in Richtung Digital-TV zu leisten. Und einige Steine aus dem Weg zu räumen: Um den Umstieg von analogem auf digitales Fernsehen zu erleichtern, müsse etwa die Novelle zum Privat-TV vorangetrieben werden. Welche "sich insbesondere Fragen des Umstiegsszenarios für digitales Fernsehen und der Ausschreibung der ersten Multiplex-Plattform, die für 2005 geplant ist, widmen wird". Gemeinsam mit der umfangreichen Novelle zum Privatradiogesetz werde die Privat-TV-Gesetzesnovelle "nach Weihnachten" in Begutachtung gehen, kündigt der Staatssekretär an. Weiters gelte es, den Umstieg "sozial verträglich" zu gestalten – und etwa Konsumenten bei der Ausstattung mit den für Digital-TV benötigten Set-Top-Boxen zu unterstützen. Mittel aus dem mit insgesamt 7,5 Mio. Euro dotierten und in der Regulierungsbehörde RTR angesiedelten Digitalisierungsfonds würden dafür bereitgestellt werden können.

(jed)

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