Digitalen Bezahlsysteme im Todeskampf
 

Digitalen Bezahlsysteme im Todeskampf

Mummert + Partner erwartet eine Konsolidierungswelle unter den digitalen Bezahlsystemen, da Online-Shopper die herkömmliche Bezahlung der digitalen vorziehen.

Die verwirrende Vielfalt von digitalen Bezahlsystemen fördert die Unlust der Online-Shopper diese zu verwenden. Zu diesem Schluß kommt die Unternehmensberatung Mummert + Partner AG in einer mit der Universität Karlsruhe erstellten Studie. Die Folge ist, dass sich das elektronische Bezahlen per Internet oder Handy nicht durchsetzt.



Zwei von drei Kunden, geht aus der Studie hervor, verzichten auf digitale Payments und bedienen sich der herkömmlichen Zahlungsmethoden wie Rechnung oder Nachnahme. Selbst etablierte Systeme, kommentiert Wilhelm Alms, Vorstandsvorsitzender der Mummert + Partner AG, wie Prepaid-Cards, Paybox oder Kreditkarte werden nur von einer Minderheit der Verbraucher bei Einkäufen in der digitalen Welt eingesetzt, ganz zu schweigen von den rund 50 anderen Verfahren. Laut Mummert + Partner ist es bis jetzt keinem Zahlungssystem gelungen einen Marktanteil von mehr als drei Prozent zu erringen. Die Konsolidierungswelle hat bereits eingesetzt. In Deutschland sind mittlerweile Payit-mobile und eCash, ein Prepaid-System der Deutschen Bank, CyberCoin, DigiCash, Electronic Debit Direct und die Produkte von Milicent vom Markt verschwunden.



(tl)

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