Digital-Magazin: 'Period' will zu kurz gerate...
 
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'Period' will zu kurz geratene Themen aufgreifen

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Neues, rein digitales Magazin will auf "Slow Journalism" setzen.

Österreichs Medienlandschaft ist um ein rein digitales Magazin reicher: "Period" startete diese Woche und will die Sichtbarkeit von Themen und Personen erhöhen, die nach Ansicht der Gründerinnen Therese Kaiser und Elisabeth Großschädl bisher zu kurz gekommen sind. Dabei beleuchtet die Redaktion vierteljährlich ein Schwerpunktthema mit Artikeln, Podcasts, Videos, aber auch Diskussionen und Onlinekonferenzen. Die erste Ausgabe widmet sich den "New Realities".


Period will eine faktenbasierte Perspektive auf die heutige Gesellschaft bieten und dabei auf Nachhaltigkeit, Geschlechtergerechtigkeit und Innovation setzen. Der Fokus liegt laut der Homepage des frisch gestarteten Online-Magazins auf journalistischen Recherchen, die in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftern entstehen. Dabei setzt man auf "Slow Journalism" und will große Zusammenhänge thematisieren, anstatt schnelle Klicks generieren.

Isabella-Anja Khom Chefredakteurin

Die erste Ausgabe zu "New Realities" widmet sich "der neuen Realität in Kontrast zur alten Normalität" und soll aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten, wie wir in Zukunft leben, arbeiten und wirtschaften werden. Dabei finden sich etwa Beiträge zur Zukunft des Home-Office, der Schule der Zukunft oder auch der Frage, ob wir anstatt mit "Bullshit Jobs" unsere Zeit zu verschwenden, lieber nicht arbeiten sollten?

Die Gründerinnen Therese Kaiser und Elisabeth Großschädl (beide 32) organisierten die "RRRiot-Festivals" und etablierten die feministische Plattform "Business Riot". Sie werden von Chefredakteurin Isabella-Anja Khom, welche die Plattform "Noisey" leitete, unterstützt. Auch auf einen Pool von mehreren dutzenden (freien) Journalisten und Journalistinnen können sie zurückgreifen.

Hinsichtlich der Finanzierung setzt "Period" auf Kooperationen mit Unternehmen. Zusätzlich sollen Abo-Varianten für die Leser eingeführt werden, wobei manche Inhalte weiterhin frei zugänglich bleiben sollen.

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