Die Rechnung bitte!
 

Die Rechnung bitte!

Käufer in Online-Shops wollen Rechnungen, da ihnen Online-Zahlmethoden noch zu wenig vertraut sind, analysiert Mummert Consulting.

Trotz der zunehmenden Verbreitung digitaler Zahlungssysteme zahlen 70 Prozent offline im Lastschriftverfahren. Zu diesem Schluß kommt Mummert Consulting nach Analyse der verbreitesten Zahlungsmethoden im Internet.



Die Rechnung ist mit 68 Prozent genauso weit verbreitet wie die Online-Überweisung. Mummert reihte die weiteren Zahlungsverfahren so: Der Nachnahme bedienen sich 60 Prozent der Online-Konsumente; dahinter folgt die Online-Lastschrift mit 53 Prozent, die Kreditkarte mit 49 Prozent, Vorkasse mit 44 Prozent, das Online-Inkasso oder Billingsysteme mit 28, das Handy mit zehn und E-Mail-Zahlungsmöglichkeiten mit fünf Prozent.



Ausschlaggebend für die Wahl des Bezahlverfahrens ist die Benutzerfreundlichkeit. Zwei von drei Web-Shoppern wollen einfache Zahlungsverfahren. Für mehr als die Hälfte der kaufenden Community ist ein hoher Verbreitungsgrad des Zahlungssystems eine weiteres wichtiges Entscheidungskriterium. Das Mobiltelefon und E-Mail-Zahlungsarten kommen laut Mummert Consulting zwar vermehrt zum Einsatz, spielen aber immer noch eine untergeordnete Rolle. Diese Ergebnisse sind Teil der sechsten Unternsuchung zum Internet-Zahlungsverfahren der Universität Karlsruhe und der Mummert Consulting AG, die den Namen IZV6-Studie.



(tl)
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