"Die Presse": Peter Rabl ist neuer "Querschre...
 

"Die Presse": Peter Rabl ist neuer "Querschreiber"

Ingo Pertramer
Der Titel des ersten "Quergeschrieben" von Peter Rabl lautet "Die Mittelmeerroute führt direkt bis zur Brennergrenze".
Der Titel des ersten "Quergeschrieben" von Peter Rabl lautet "Die Mittelmeerroute führt direkt bis zur Brennergrenze".

Ab heute erscheint das "Quergeschrieben" von Peter Rabl jeden zweiten Dienstag in der "Presse".

Anneliese Rohrer, Christian Ortner, Martin Engelberg, Rudolf Taschner, Sybille Hamann und jetzt auch Peter Rabl: Sie alle sind "Querschreiber" der "Presse". "Es ist mir eine große Freude, einen neuen Kopf unter den 'Querschreibern' begrüßen zu dürfen. Wobei: Peter Rabl muss man nicht vorstellen. Er war jahrzehntelang als Journalist, Kommentator und Moderator in Tageszeitung, Magazinen und im ORF präsent", schreibt Chefredakteur Rainer Nowak in der heutigen Ausgabe. Zu lesen gibt es das "Quergeschrieben" von Peter Rabl jeden zweiten Dienstag. Er folgt Kurt Scholz, dem Vorsitzenden des Zukunftsfonds der Republik Österreich, nach.

Der Titel des ersten "Quergeschrieben" von Peter Rabl lautet "Die Mittelmeerroute führt direkt bis zur Brennergrenze". Darin schreibt er, dass die Vorschläge von Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) "teilweise unrealistisch" sein mögen, Alternativen seiner Kritiker wie etwa Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) würden allerdings "weitgehend ausbleiben".

Peter Rabl war ab 1975 innenpolitischer Ressortleiter und ab 1978 zusätzlich stellvertretender Chefredakteur des "Kurier". Davor war er unter anderem auch bei den "Niederösterreichischen Nachrichten" und bei der "Wochenpresse" tätig. Von 1980 bis 1988 war Rabl im ORF Leiter und Moderator verschiedener politischer Sendungen, ab 1984 auch Hauptabteilungsleiter für Dokumentationen. Von 1988 bis 1991 war er Herausgeber des "profil". Von 1991 bis 1993 Vorstandsdirektor der Zeitschriften Verlags- und Beteiligungs AG, von 1993 bis 2005 Herausgeber und Chefredakteur des "Kurier" und gleichzeitig Geschäftsführer der Kurier Redaktionsgesellschaft. Nebenberuflich fungierte er zwischen 1995 und 1997 als Moderator der ORF-Talkshow "Zur Sache mit Peter Rabl". Von 2009 bis 2012 war Rabl im Moderatoren-Team des "Club 2" bis zu dessen Einstellung 2012. Seit 2013 ist er gelegentlicher Co-Moderator in großen Politik-Sendungen bei Puls 4. Seit 2005 arbeitet er als freier Journalist, bis 2012 schrieb er auch Kommentare und Leitartikel für den "Kurier".
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