Die Presse fährt einen Sparkurs
 

Die Presse fährt einen Sparkurs

Die Wiener Tageszeitung die "Presse" setzt in ihrer Redaktion den Sparhebel an.

"Die Presse" schaut nicht nur bei Vertrieb und Druck auf die Kosten, sondern setzt auch in der Redaktion einen Sparkurs um. Den Redakteuren wurde nahegelegt auf drei Urlaubstage zu verzichten. Außerdem soll es im Readktionsteam zu Änderungskündigungen kommen, von denen bis zu 50 Prozent der redaktionellen Mitarbeiter betroffen sind.



"Das ist so nicht richtig", hält dem DI Peter Umundum, Geschäftsführer der "Presse" entgegen. Umundum mag keineswegs von einem "massiven Sparkurs" sprechen. Allerdings bestätigt er, dass die Verträge der Mitarbeiter in der Redaktion auf mögliche "Überzahlungen" überprüft würden und mit den Mitarbeitern entsprechende Gespräche geführt würden, um diese zu kappen. Mit "Überzahlungen" tituliert Umundum jene Einkommensteile, die über den im Kollektivvertrag vereinbarten Löhnen liegen.



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(as)

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