Die ÖAK erscheint künftig halbjährlich
 

Die ÖAK erscheint künftig halbjährlich

Ab 2008 liegt die heimische Auflagenkontrolle ÖAK nur mehr halbjährlich vor, die nächsten Daten - für das 1. Halbjahr 2008 - erscheinen im August.

Die Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) hat eine Änderung im Erscheinungsmodus beschlossen: Ab 2008 und somit ab sofort erscheint die Auflagenmeldung der heimischen Printmediennur nur mehr halbjährlich - um sich dem neuen, nun ebenfalls wieder halbjährlichen Erscheinungsrhythmus der Media-Analyse anzupassen, erklärt ÖAK-Präsidentin Sibylle Callagy gegenüber horizont.at. Die nächsten, aktuellen Auflagenzahlen flattern somit erst Ende August auf die Tische der Mediaplaner – und zwar für das 1. Halbjahr 2008. Den Verlagen gäbe das im Falle einer ÖAK-Einigung im April, die wieder alle abtrünnigen Verlagshäuser unter das ÖAK-Dach holen soll, genügend Zeit für Umstellung und Adaptierungen. Wobei: Insgesamt sei mit der geplanten ÖAK neu nicht wahnsinnig viel umzustellen, so Callagy. Denn abgesehen von den Neuerungen bei Verkauf gesamt und Großverkauf bleiben die wesentlichen ÖAK-Kategorien bestehen. „Es verlangt also keiner großen Investitionen der Verlagshäuser, die Auflagendaten bereitzustellen“, glaubt auch ÖAK-Vize Raimund Jacoba. Mit dem 1. Halbjahr 2008 könnten somit ohne weiteres wieder alle Verlage unter dem ÖAK-Dach geprüft sein.

Lesen Sie mehr über die geplante ÖAK-Reform in der Printausgabe von Horizont 10/2008, die am 7. März 2008 erscheint.

(jed)

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