"Die neue Macht der Öffentlichkeit": Qualität...
 

"Die neue Macht der Öffentlichkeit": Qualität als Überlebensrezept

#
192 Seiten zählt das Buch. Der reißerische Untertitel: "Der Kampf um die Meinungsmacht in Österreich"
192 Seiten zählt das Buch. Der reißerische Untertitel: "Der Kampf um die Meinungsmacht in Österreich"

40 Autoren aus der Kommunikationsbranche haben an dem Buch ‚Die neue Macht der Öffentlichkeit‘ mitgewirkt. Herausgekommen ist ein breiter Blick auf die digitale Revolution

Diese Geschichte erschien bereits am 20. November in der HORIZONT-Printausgabe 47/2015. Hier geht's zur Abo-Bestellung.

Was haben Helmut Brandstätter, Markus Breitenecker, Niki Fellner, ­Alfred Grinschgl, Peter Lammer­huber, Niko Pelinka, Richard Schmitt, Horst Pirker, Eva Weissenberger und Dorothee Ritz gemeinsam? Sie alle sind Teil des Buches „Die neue Macht der Öffentlichkeit“. 

Die Herausgeber Marcin Kotlowski, Markus Pöllhuber (beide WH ­Medien) und Rudi Klausnitzer haben insgesamt 40 Autoren vereint und lassen sie in dem Buch ihre Sicht der Dinge erklären. Es geht um die digitale Revolution, den Verlust der Gatekeeper-Rolle von Journalisten und die Macht der virtuellen Stamm­tische. „Wir möchten Antworten auf brennende Fragen geben, die Wirtschaft, Politik und Medien gleichermaßen betreffen“, sagt Kotlowski. Da man zu einem solch komplexen Thema nicht alleine Antworten geben könne, habe man sich bemüht ein breites Spektrum der österreichischen Kommunikationslandschaft abzubilden. Dass das Buch teilweise ein sehr heterogenes Bild zeichne, sei dabei durchaus erwünscht, so der Herausgeber. 

Sach- und Meinungsbuch



Die Darstellungsformen variieren von Autor zu Autor. Während die ­einen selbst einen Text zu ihrem Spezialgebiet verfasst haben, ließen sich wiederum andere interviewen. Man habe auch bewusst die Mischung aus Sach- und Meinungsbuch gewählt. 

„Journalistische Qualität wird zum Überlebensrezept für die von Disruption geprägte Zukunft“, sind sich die Herausgeber einig, die zudem betonen, dass man trotz der Krise Hoffnung verbreiten wolle: „Sie finden im Buch trotz aller Schwierigkeiten viel Optimismus.“
stats