Die Killerapplikation ist tot
 

Die Killerapplikation ist tot

Die M-Business-Killerapplikation ist eine Totgeburt, stellt Mummert Consulting im jetzt veröffentlichten Branchenkompass M-Business fest.

Die Suche nach der "Killerapplikation" im Geschäft via Handy ist gescheitert. Diese Kernthese ist im soeben veröffentlichten Branchenkompass M-Business von Mummert Consulting, dem "manager magazin" und dem F.A.Z.-Institut zu nachzulesen. In der Analyse wird dagegen versucht, jene Erfolgsstrategie nachzuweisen, wonach die meisten Unternehmen auf Nischen-Angebote setzen. 88 Prozent sehen darin den gangbarsten Weg in die M-Business-Zukunft. Lediglich eine Minderheit baut weiterhin darauf, mit einem M-Business-Produkt den Massenmarkt für sich erobern zu können.



Als Beispiel für ein Nischenprodukt gilt Two-Way-SMS, mittels denen Mobilfunkkunden über ein Kennwort aktuelle Informationen wie etwa Verkehrsberichte abfragen können. Das in der Untersuchung ermittelt Kalkül der Unternehmen lautet: Je genauer M-Business-Angebote auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt sind, desto grösser der Nutzen. Und je grösser der Nutzen, desto eher ist der Kunde bereit, dafür zu zahlen.



(tl)

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