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Deutschland: Drei Jahre Haft für Handel mit Raubkopien

Einer der größten Fälle von Softwarepiraterie, bei dem es um den Handel mit Raupkopien im Wert von 1,5 Millionen Euro ging, wurde kürzlich am Landgericht Braunschweig abgeschlossen.

Für den Handel mit Raubkopien im Wert von 1,5 Millionen Euro hat das Landgericht Braunschweig kürzlich einen 42jährigen zu drei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. Seine Freundin, die ihn bei seinen kriminellen Aktivitäten unterstützt hatte, kam mit einer Strafe von 2.700 Euro davon. Der Softwarepirat hatte sich schuldig erklärt, Raubkopien von Servern in Taiwan, Ungarn, Großbritannien und den Niederlanden heruntergeladen und für Wiederverkäufer auf Bestellung vervielfältigt zu haben. Bis zu 60 CDs pro Woche versandte er so an Händler in Deutschland, Italien, Griechenland und der Schweiz. Insgesamt hat er zwischen 20.000 und 30.000 Datenträger mit Business Software, Spielen, Musik und Filmen verbreitet.

(rs)

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