Deutscher Fachverlag: Umfangreiche Online-Plä...
 

Deutscher Fachverlag: Umfangreiche Online-Pläne

Die Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag konnte 1999 ihren Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr um 4,3 Prozent auf 256 Millionen D-Mark (rund 1,8 Milliarden Schilling) steigern.

Die Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag konnte 1999 ihren Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr um 4,3 Prozent auf 256 Millionen D-Mark (rund 1,8 Milliarden Schilling) steigern.

Die Verlagsgruppe erzielte in ihrem Stammland Deutschland mit ihren in 18 Tochtergesellschaften angesiedelten rund 90 Fachtitel einen Umsatz von 205,7 Millionen D-Mark (1,44 Milliarden Schilling) und damit ein Plus von 2,4 Prozent. Etwa die Hälfte des Umsatzes, berichtet Klaus Kottmeier, Sprecher der Geschäftsführung, kommt dabei von den drei größten Titeln des Verlages: "Lebensmittel-Zeitung", "Textil-Wirtschaft" und Horizont (Frankfurt). Bei Horizont liegt der Umsatz nach einem Plus von 11,4 Prozent bei 22,4 Millionen D-Mark (157 Millionen Schilling).

Weiteres Wachstum strebt die Verlagsgruppe mit Hauptsitz in Frankfurt/Main auch mit ihren Aktivitäten im E-Commerce an. Neben den jüngsten Neugründungen wie dem Fachmagazin für E-Commerce, "CYbiz", das seit Januar monatlich mit einer Auflage von 100.000 Exemplaren erscheint, und dem Onlinedienst Web-worker, der sich seit dem vergangenen Jahr an die Macher im Netz richtet, will der Verlag vor allem mit der im März dieses Jahres gegründeten Tochtergesellschaft B2B Online im Business-to-Business Flagge zeigen. Geschäftszweck dieser hundertprozentigen Verlagstochter ist die Entwicklung und Vermarktung von E-Commerce-Anwendungen: "B2B ist flexibel und frei für Kooperationen und Beteiligungen an anderen Unternehmen, gleichzeitig in der Lage, Beteiligungen entgegenzunehmen", erläutert Kottmeier.

Die Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag ist zu 82,72 Prozent an der Manstein Zeitschriften Verlags GesmbH (Horizont Österreich, Bestseller, Cash usw.) beteiligt.

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