Deutsche Printtitel verlieren kräftig an Anze...
 

Deutsche Printtitel verlieren kräftig an Anzeigenvolumen

Die deutschen Publikumszeitschriften müssen im Jahr 2002 beim Anzeigenvolumen ein Minus 12,3 Prozent hinnehmen.

Mit 12,3 Prozent Minus im Vergleich der Jahre 2001 und 2002 müssen die deutschen Publikumszeitschriften einen kräftigen Rückgang verkraften. Besonders betroffen ist die Wirtschafts- und Computerpresse, die 2002 Einbußen im Anzeigengeschäft von 30 beziehungsweise 18 Prozent verzeichnet. Print-Primus ist das Peoplemagazin "Bunte", das beim Anzeigenvolumen einen Zuwachs von 15,6 Prozent verzeichnet.



Im Dezember 2002 verkauften die etablierten Publikums-Titel lediglich 2,3 Prozent weniger Anzeigenseiten als im Vergleichsmonat des Jahres 2001.



Laut VDZ (Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.V). schlossen die Publikumszeitschriften das Werbejahr 2002 mit einem Rückgang ihrer Anzeigenseiten von 9,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab. Dies sind 24.203 Anzeigenseiten weniger als im laut VDZ "sehr unbefriedigenden Werbejahr 2001". Für 2003 rechnet Karl Dietrich Seikel, Vorsitzender des Vorstandes der Publikumszeitschriften im VDZ und Geschäftsführer des Spiegel Verlages, "mit einer Stabilisierung der Anzeigenumsätze bei den Magazinen".



Die meisten Anzeigenseiten veröffentlichte im Jahr 2002 das Nachrichtenmagazin "Focus", das allerdings mit 5.161,1 Anzeigenseiten ein Minus von 19,0 Prozent verzeichnet. Auf Platz zwei liegt der "Stern" (4.893,01 Anzeigenseiten, plus 1,6 Prozent), gefolt vom "Spiegel" (4.487,7 Anzeigenseiten, minus 15,2 Prozent) und "WirtschaftsWoche" (3.701,8 Anzeigenseiten, minus 25,8 Prozent).



(as)

stats