Deutsche Medienbranche im Stimmungstief
 

Deutsche Medienbranche im Stimmungstief

Eine Capgemini-Studie weist die deutsche Medienbranche als Schlusslicht beim Wirtschaftsoptimismus aus.

Ausnahmslos unterdurchschnittlich und als Schlusslicht gegenüber anderen Branchen bewerten die deutschen Medienhäuser laut Umfrage des Unternehmensberaters Capgemini die wirtschaftliche Entwicklung für das nächste halbe Jahr. Nur 21 (Durchschnitt aller Branchen: 26) Prozent schätzen die wirtschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik positiv ein. 46 (33) Prozent sehen sie negativ. Die Auftragslage habe sich in den letzten sechs Monaten verschlechtert, sagen 42 (25) Prozent. 29 (Durchschnitt: 46) Prozent glauben, dass ihr Unternehmen im nächsten halben Jahr mehr Aufträge zu erwarten habe.



Der Blick auf den Standort Deutschland fällt in der Medienbranche besonders skeptisch aus. 48 (Durchschnitt aller befragten Branchen: 37) Prozent sahen eine Verschlechterung des unternehmerischen Umfeldes an ihrem Standort. Die Branchenbetrachtung von Capgemini kommt zum Schluss, dass die Medienbranche – zusammen mit dem Handel – das pessimistische Schlusslicht bildet. Die vollständigen Umfrageergebnisse sind unter www.wirtschaftsstimmung.de abrufbar.



(wh)



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