Deutsche Großverlage: Umsatzplus trotz Auflag...
 

Deutsche Großverlage: Umsatzplus trotz Auflagenschwund

Die fünf größten Verlage Deutschlands erwirtschafteten 2007 zusammen einen Umsatz von 11,4 Milliarden Euro.

Es ist schon eine seltsame Entwicklung in der deutschen Medienbranche. Auf der einen Seite jammern die Verlage über sinkende Auflagenzahlen im Zeitungs- und Zeitschriftensegment. Auf der anderen Seite weisen sie gute Wachstumsraten in Sachen Umsatz aus. So haben laut einer Zusammenstellung von Axel Springer im vergangenen Jahr fünf deutsche Großverlage zusammen einen Umsatz von 11,4 Milliardne Euro erwirtschaftet. Allen voran führt der Hamburger Gruner+Jahr-Verlag (Brigitte, Geo, Stern) mit 2,8 Milliarden Euro - was allerdings einem Minus von einem Prozent entspricht. Auf Rang zwei liegt die Berliner Axel Springer AG (Bild, Die Welt) mit 2,6 Milliarden Euro und einem Plus von 8,5 Prozent, gefolgt von der Stuttgarter Holtzbrinck-Gruppe (Die Zeit, Handeslblatt) mit 2,5 Milliarden Euro (+10,7 Prozent). Der Hamburger Heinrich Bauer-Verlag (TV Movie, Freizeit Woche, Bravo) erwirtschaftete 1,8 Milliarden Euro (+0,6 Prozent), der Münchner Hubert Burda-Verlag (Focus, Bunte, Freundin) wies 1,7 Milliarden Euro aus (+5,2 Prozent).

Für die Essener WAZ-Gruppe liegen die Zahlen für 2007 noch nicht vor. 2006 erwirtschaftete sie aber einen Umsatz von 1,7 Milliardne Euro.
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