Detaildaten im Media-Server
 

Detaildaten im Media-Server

Der Vorstand der Media-Analyse hat beschlossen, für die Pilotstudie des Media-Servers auch "Leser-pro-Ausgabe"-Werte freizugeben.

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analysen hat kürzlich in ihrer Vorstandssitzung einstimmig und damit vor allem mit allen Stimmen der Verlagsvertreter beschlossen, für die im Rahmen der Pilot-Studie zum Media-Server geplanten Fusionen die detailliertesten Reichweitenwerte (LpA-Werte der einzelnen Medien, wobei LpA für "Leser pro Ausgabe" steht) freizugeben. Damit wurde sichergestellt, dass der Media-Server in der Lage ist, jedenfalls für die Verlage ein deutliches Mehr an Informationen über die ausgewiesenen Einzeltitel zu bringen, so die ARGE MA in einer Aussendung. „Fusionen lediglich auf Gattungsebene wären demgegenüber von eindeutig geringerer, wenn nicht zu geringer Aussagekraft“, stellt Helmut Hanusch, Präsident der Media-Analyse, dazu fest und betont, „dass die Printmedien damit einen klaren Schritt in die richtige Richtung gesetzt haben. Wir hoffen, dass auch die anderen Mediengat-tungen dem Beispiel der Verleger folgen werden. Fusionen mit Detaildaten steigern den Nutzen des Media-Server als zukünftiges Instrument der strategischen Planung auch für die Media-Agenturen, vor allem aber für die einzelnen Medien selbst.“

Markenreichweiten erwünscht
Die Verleger betonen vor allem auch die sich ergebende Möglichkeit, „Markenreichweiten“ aussagefähig abzubilden, sofern sich auch die Österreichische Web Analyse (ÖWA) zur Detaildatenfusion entschließt. Der Wunsch nach Markenreichweiten kommt vor allem aus Verlegerkreisen. „Diese Reichweitendaten werden aber bei zuneh-mend cross-medialen Werbeformen auch für die Betreiber von Fernsehsen-dern und dazugehörigen Internet-Angeboten derzeit für die Werbetreibenden und die Agenturen immer interessanter“ betont Helmut Hanusch.
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