designaustria verpasst sich neue Struktur
 

designaustria verpasst sich neue Struktur

Der Berufsverband hat seine Grenzen für Auftraggeber und Designinteressierte geöffnet und einen neuen Vorstand bestellt.

designaustria, der Interessenverband der Grafik-Designer, Illustratoren und Produkt-Designer, hat sich im Rahmen seiner Jahresversammlung eine neue Struktur verpasst. Wichtigste Änderung ist da eine weitere Öffnung des Verbandes über die Grenzen der berufstätigen Designer hinweg: Ab sofort sind alle Personen und Organisationen, die sich dem heimischen Design verbunden fühlen, eingeladen, designaustria beizutreten.

Zudem brachte die Jahreshauptversammlung auch personelle Änderungen innerhalb der Plattform. Der Vorstand wurde neu gewählt und setzt sich in der kommenden Funktionsperiode aus fünf Personen zusammen, die allesamt federführend in der heimische Designszene tätig sind: Cordula Alessandri (alessandridesign), Peter Deisenberger (Buero 16), Rudolf Greger (GP designpartners), Helga Innerhofer (innerhofer grafikdesign) und Sigi Ramoser (sägenvier, Vorarlberg) sind nun die designaustria-Vorstandsmitglieder. Innerhalb der designaustria finden sich einzelne Mitglieder in so genannten Expertenclustern zusammen und bearbeiten spezielle Themenfelder. So setzt sich die "typografische gesellschaft österreich" (tga) etwa mit neuen Entwicklungen in der Typografie auseinander, um die Bereiche Branding und Corporate Desig kümmert sich die "ininitiative corporate design" (init_cd). Insgesamt zählt der Berufsverband mehr als 1.300 Mitglieder aus den Sparten Grafikdesign, Produkt- und Textildesign sowie Webdesign.

(jed)

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