Der verrückte Werbe-Finne
 

Der verrückte Werbe-Finne

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Werber sind auch nur Menschen. Mit allen Stärken und Schwächen. Und sie verkehren nur noch per E-Mail. Außer beim Sex. Und vor allem dann, wenn sie in einer großen Agentur in London sitzen. "E-Mail an alle" ist der erste Roman in E-Mail-Form - Sie erinner...

Werber sind auch nur Menschen. Mit allen Stärken und Schwächen. Und sie verkehren nur noch per E-Mail. Außer beim Sex. Und vor allem dann, wenn sie in einer großen Agentur in London sitzen. "E-Mail an alle" ist der erste Roman in E-Mail-Form - Sie erinnern sich, Goethe hat "Die Leiden des jungen Werther" in Briefform verfasst - und schildert im Wesentlichen eine knappe Woche in der Werbeagentur Miller Shanks London, die zu einer Präsentation um den Coca-Cola-Etat eingeladen wurde. Aufgelistet wird der gesamte E-Mail-Verkehr zwischen den Mitarbeitern der Agentur - auch der private - und wesentliche Mails an externe Plauderpartner. Wirklich vergnüglich, wirklich lesenswert. Kleiner Tipp: Wenn möglich im Original lesen.

Ach ja, und dann wäre da noch der verrückte Werbe-Finne: Pertti van Helden erhält aus irgendeinem mysteriösen Grund alle E-Mails, die Agenturchef David Crutton versendet. Was dem Buch eine zusätzlich spannende und amüsante Note verleiht. Lassen Sie sich überraschen.



Matt Beaumont: "E-Mail an alle", List Verlag, München 2001,

352 Seiten, 186 Schilling,

ISBN 3-548-68015-1



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