Der Staatspreis Design 2005 ist vergeben
 

Der Staatspreis Design 2005 ist vergeben

Der Adolf Loos Staatspreis Design wurde heuer erstmals in drei Kategorien vergeben, in Summe 21 Projekte wurden geehrt.

In Summe 21 von 229 eingereichten Projekte schafften es auf das heimische Design-Stockerl: Die Preisträger und Nominierten des Adolf Loos Staatspreises Design 2005 stehen fest. Seit 2001 wird der Staatspreis im Rahmen einer Public Private Partnership zwischen Bundeskanzleramt, Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft, Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien und Design Austria im Zweijahresrhythmus verliehen, erstmals wurden heuer Projekte in drei Kategorien – "Produktdesign-Konsumgüter", "Produktdesign-Investititonsgüter" und "Räumliche Gestaltung" – geehrt. Dabei werden die Hersteller der Gewinner-Produkte mit dem Staatspreis Design, die Designer selbst mit dem Adolf Loos Design Preis ausgezeichnet.

In der Kategorie Konsumgüter gehen Staatspreis und Adolf Loos Preis 2005 an den Designer René Chavanne für das Eventmöbel "JustinCase", in der Kategorie Investitionsgüter konnten Schiebel Elektronische Geräte und der Designer Gerald Heufler mit dem unbenannten Helikopter "Camcopter S-100" überzeugen. Den heuer erstmals vergebenen Staatspreis Design für "Räumliche Gestaltung" erhält die Hofmöblierung des MuseumsQuartiers "Enzi" der Designer PPAG – Anna Popelka, Georg Poduschka, die auch den im Rahmen des Adolf-Loos-Preises vergebenen Joseph Binder Award für Räumliche Gestaltung verliehen bekommen. Zudem würdigt das Bundeskanzleramt mit dem Förderungspreis für Experimentelles Design innovative Konzepte und noch nicht in Serie gegangene Prototypen – der Preis geht heuer an Hermann Trebsche für den aufblasbaren Rettungsschlitten "Akjinflate".

(jed)

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