Der Kampf um die CyberTron-Kunden hat begonne...
 

Der Kampf um die CyberTron-Kunden hat begonnen

Damit die Kundenstöcke der von der Insolvenz bedrohten CyberTron Telekom AG nicht kampflos der Telekom Austria zufallen, machen Alternativanbieter mobil.

Nach den gescheiterten Verhandlungen der CyberTron Telekom AG mit der Telekom Austria bezüglich der ausständigen Altforderungen der TA, sind alternative Anbieter schnell aktiv geworden. Der Kampf um die Kundenstöcke hat begonnen. tele.ring, eTel oder die Colt Telecom Group reagierten prompt mit Aussendungen, in denen sie den telekommunikativ von der Außenwelt abgeschnittenen CyberTron-Kunden schnellstmöglichen Netzzugang versprechen. Christian Rosner, CEO von eTel dazu: "Für einen alternativen Festnetzbetreiber ist es selbstverständlich zu verhindern, dass der Telekom Austria kostenlos teuer mit Investorengeldern aufgebaute Kundenstöcke zufallen."


Wie aus diversen Foren zu entnehmen ist, schläft offenbar auch die Telekom Austria nicht. Angeblich ist das Call Center bereits eifrig dabei, CyberTron-Kunden telefonisch auf die Insolvenz ihres Anbieters hinzuweisen und in das eigene Tarifnetz zu locken.

Zur Debatte stehen 70.000 Kunden, in erster Linie Festnetzkunden, die nach einer Insolvenz "zur Verteilung" stehen.



(dodo)
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