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Deloitte rät Medienhäusern zu Investitionen in Nischen

Das Wirtschaftsprüfungsunternehmen diagnostieziert Verlagen einen "gewissen finanziellen Spielraum", um den Rückgängen entgegen zu wirken.

Auflage und Werbeerlöse von Zeitungs- und Zeitschriftenverlage gehen derzeit zwar drastisch zurück. Dennoch gebe es einen gewissen finanziellen Spielraum, um dem Abwärtstrend entgegenzusteuern, so das Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte.
 
Dies ist eines der Ergebnisse der Studie "Finanziellen Spielraum aktiv nutzen - Zeitungs- und Zeitschriftenverlage in konvergierenden Medienmärkten" für die Deloitte 15 deutsche Verlagshäuser, 36 internationale börsennotierte Zeitungs- und Zeitschriftenverlage sowie 13 Medienkonglomerate analysiert. Klaus Böhm, Director Media bei Deloitte, resümiert: "Das traditionelle Geschäftsmodell der Verlage ist gefährdet."
 
Deshalb schlägt Deloitte den Medienhäusern etwa vor, sich zu diversifizieren und digitale Wachstumsmärkte zu erschließen, sich auf Nischenmärkte zu konzentrieren und außerhalb des gesättigten Marktes Fuß zu fassen.
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