Das "Unwort des Jahres" ist gesucht
 

Das "Unwort des Jahres" ist gesucht

Die Einreichfrist für das "Unwort des Jahres" läuft noch bis zum 7. Jänner 2002.

Bereits zum elften Mal wird das "Unwort des Jahres" gesucht. Eine unabhängige Jury hat aufgerufen, "sprachliche Missgriffe" der öffentlichen Kommunikation einzusenden, die in diesem Jahr besonders negativ aufgefallen sind, weil sie sachlich grob unangemessen sind und möglicherweise sogar die Menschenwürde verletzen. Im Vorjahr war dies "national befreite Zonen". Letzter Einsendetag ist der 7. Jänner 2002, die Jury-Entscheidung wird am 22. Januar in Frankfurt bekannt gegeben.

Bei den Einsendungen kann es sich um einzelne Wörter oder um Formulierungen handeln, die in der Politik oder Verwaltung, in Kulturinstitutionen oder Medien, in Wirtschaft, Wissenschaft, Technik oder in einem anderen Bereich öffentlich verwendet wurden. Eine Quellenangabe wird dabei erbeten. Neben Horst D. Schlosser von der Goethe-Universität in Frankfurt gehören der Jury drei weitere Sprachwissenschaftler verschiedener Universitäten an. Als zwei weitere Juroren fungieren in diesem Jahr die Fernsehjournalisten Klaus Bresser (vormals ZDF) und Maybrit Illner (Redakteurin des Magazins "Berlin Mitte"). Zum "Jahrhundert-Unwort" wurde im vergangenen Jahr "Menschenmaterial" gekürt.

Näheres unter www.unwortdesjahres.org.

(gk)


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