Das sind die Sieger der diesjährigen Zeitschr...
 

Das sind die Sieger der diesjährigen Zeitschriftenpreise

Preise gehen an Christoph Zotter, Franziska Tschinderle, Sabine Müller-Hofstetter, Beatrix Neumayer und WienTourismus. Veronika Ellecosta erhält Nachwuchspreis.

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Mit dem Zeitschriftenpreis zeichnet der Österreichische Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV) seit 1983 besonders gelungene journalistische Arbeiten aus. Um die Vielfalt der österreichischen Zeitschriftenlandschaft zu unterstreichen, wird der Preis in fünf Kategorien vergeben. Die Preisverleihung fand am 9. November bei der Zeitschriften-Gala im Ringturm der Vienna Insurance Group statt.

Für den im profil erschienenen Artikel "Ein Traum von einem Zaun" erhielt Christoph Zotter den Zeitschriftenpreis in der Kategorie Politik und Wirtschaft. In seiner Reportage über die militärisch gesicherten EU-Außengrenze der spanischen Exklave Ceuta wurde laut Jury das Thema Migration "auf eindrucksvolle Art und Weise verdichtet".

Unter dem Titel "Platzverweis" skizzierte Franziska Tschinderle im Datum gemeinsam mit dem Fotografen Martin Valentin Fuchs den Kosovokonflikt anhand eines Fußballvereins in Mitrovica und holte sich damit den Zeitschriftenpreis in der Kategorie Lifestyle, Gesundheit und Soziale Verantwortung.

Sabine Müller-Hofstetter beschrieb mit "Building Information Modeling" in a3 - Das Baumagazin eine neue Arbeitsweise am Bau. In dem Bericht zeigte sie die Chancen und Hürden der Digitalisierung auf und erhielt dafür den Zeitschriftenpreis in der Kategorie Wissenschaft, Technik und Forschung.

Dem "Wild unter der Lupe" widmete sich Beatrix Neumayer in der Publikation Weidwerk, die sich damit den Zeitschriftenpreis in der Kategorie Umwelt, Jagd und Natur sicherte.

Das vom WienTourismus veröffentlichte und mit dem Zeitschriftenpreis in der Kategorie Corporate Publishing, Mitglieder- und Mitarbeiter-Zeitschriften ausgezeichnete Magazin Schönheit und Abgrund setzt sich journalistisch mit Wien um 1900 in all seinen Facetten und den Bezügen zu heute auseinander.

Zudem fördert der ÖZV mit dem Dr. Rudolf Bohmann-Preis die vielversprechendsten Nachwuchstalente in der Branche. Mit ihrem Porträt über "Die letzte Bergprinzessin" im Salzburger Magazin Qwant. wurde in diesem Jahr Veronika Ellecosta mit dem Dr. Rudolf Bohmann-Preis ausgezeichnet. Der Nachwuchspreis wird vom ÖZV alle zwei Jahre an junge Journalistinnen und Journalisten unter 30 Jahren vergeben.

Der Juryvorsitzende Nikolaus Koller wählte die prämierten Beiträge gemeinsam mit der PRVA-Präsidentin und Kommunikationswissenschaftlerin Julia Wippersberg, dem Chefredakteur des Fachmagazins Österreichischer Journalist Georg Taitl, dem Österreich-Repräsentanten der deutschen Wochenzeitung Die Zeit Sebastian Loudon und dem ÖZV-Geschäftsführer Gerald Grünberger aus. Insgesamt begutachtete die Jury über 70 Einreichungen für den Österreichischen Zeitschriftenpreis 2017.

(red)
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