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Das "Schlechteste im Fernsehen" wird nun doch nicht prämiert

Der Verein zur Förderung gemeinwohlorientierter Qualität sagt die Verleihung des Awards „Der gute Wille“ ab

Erst kürzlich wurde – HORIZONT berichtete – „Der gute Wille“-Preis vom Verein zur Förderung gemeinwohlorientierter Qualität ins Leben gerufen. Prämiert werden sollte vom Verein zur Förderung gemeinwohlorientierter Qualität im Mai „Die schlechteste Leistung im Fernsehen“ nach männlichen und weiblichen Protagonisten, „die schlechteste Fernsehsendung im Bereich Information“, „die schlechteste Fernsehsendung im Bereich Unterhaltung“ und das generell „Schlechteste im Fernsehen“. Nominiert waren unter anderem ORF-Talk-Lady Barbara Stöckl, Richard Lugner, das Format ATV Aktuell oder Die große Frank Stronach Story auf PULS4.

Nun wird „Der gute Wille“, der nicht als Bashing, sondern als wohlgemeinte Kritik verstanden werden wollte, einen Rückzieher. In einer Aussendung heißt es, dass der Verein den Aufwand, der hinter der Awardvergabe steckt, unterschätzt habe – einige Mitglieder des Vereins seien derzeit mit einer „überaus intensiven Auftragslage“ betraut und könnten ihre Jurytätigkeit daher nicht „in entsprechender notwendiger Intensität fortzuführen“, so die Erklärung.

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